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22.02.2010 - Wie werde ich mit meinem Shop sichtbar?

hmmh Dass die Shops überhaupt gefunden werden können, ist den Betreibern am wichtigsten, denn die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und -werbung (SEA) liegen bei der Wahl der Marketing-Maßnahmen ganz vorn.
E-Shops setzen zuvorderst auf Suchmaschinenmarketing - Thema des Monats auf OnetoOne.de

„Mehr Potenzial im SEO“

(...) Thorben Fasching ist Leiter des Unternehmensbereichs Agentur beim E-Commerce-Dienstleister HMMH. Zu den Kunden des Bremer Unternehmens gehören bekannte Namen wie Otto, Tchibo und Bonprix.

Der Online-Handel-Experte glaubt, dass SEO weiter an Relevanz gewinnen wird. „Zum einen ist selbst bei Branchengrößen wie Otto, Tchibo und Neckermann das Potenzial längst noch nicht ausgeschöpft.“ Zum anderen seien bei der Suchmaschinenwerbung einzelne Keywords so teuer geworden, dass von einer Buchung aus wirtschaftlicher Sicht eher abzuraten sei. „Hinzu kommt, dass sich die großen Suchmaschinen weiterentwickeln – und zwar weg von der globalen Link-Sammlung hin zu einem strukturierten Suchergebnis – Stichwort: Universal Search. Man darf also gespannt sein, wie schnell diese Veränderungen in den Ergebnisbestandteilen künftig auch für den Abverkauf in Online-Shops genutzt werden können“, sagt Fasching.

Performance-Marketing-Instrumente wie SEA oder Affiliate Marketing würden von Onlineshop-Betreibern generell bevorzugt, denn „in Zeiten knapper Kassen ist es für sie unerlässlich, ihre Mediaspendings effizient einzusetzen“. Das Performance-Marketing lasse sich dabei genau aussteuern.

Bekanntheit der Marke sichern

„Wenn ich gerade erst starte, muss ich schon in die Markenbekanntheit investieren“, gibt allerdings Andreas Schwend zu bedenken, Managing Partner des Stuttgarter Dienstleisters Digital Media Center (DMC), der etwa Neckermann und Baby Walz zu seinen Kunden zählt. Da könne es sinnvoll sein, 50 Prozent des Budgets in Display-Werbung zu stecken. Mit Standard-Bannern schieße man sich jedoch ins Abseits, „denn die User fordern Werbung ohne Werbung“. Ist ein gewisser Bekanntheitsgrad erreicht, könne man mit 30 Prozent Suchmaschinenmarketing und –optimierung nachziehen. „Wenn es dann mal läuft, kann man 10 Prozent vom Branding in den Suchmaschinenbereich umschichten und mit dem Rest langsam das Affiliate Marketing aufziehen. Aber damit Affiliate eine Wirksamkeit entfalten kann, braucht man schon eine gewisse Markenbekanntheit.“

Allgemein hingen die Auswahl der Maßnahmen und die Budgetverteilung jedoch vom Sortiment und der Zielgruppe des Händlers ab. „Das Marketing für einen Vollsortimenter entscheidet sich etwa von dem für einen Spezialversender, der Snowboards nur für Tiefschneehänge verkauft.“

Quelle > OnetoOne 3/10
Autor > Roland Eisenbrand


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