
Blogbeitrag von Sorel Loum:
Im November 2010 brachte Microsoft Kinect auf den Markt. Das System wurde ein Riesenerfolg für das Unternehmen aus Redmond. Allerdings war es anfangs nur für die Xbox 360, also zur Steuerung von Videospielen geplant. Hacker erkannten hingegen früh das Potenzial der Technologie und nutzten die Möglichkeit der Gestensteuerung für verschiedenste eigene Anwendungen. Dies blieb natürlich auch Microsoft nicht verborgen und nun soll Kinect auch auf anderen Plattformen und zu anderen Zwecken zum Einsatz kommen.
Für den ersten Februar wurde eine Kinect-Version für Windows angekündigt und vor wenigen Tagen berichtete The Daily, dass es bereits erste Prototypen von Netbooks mit integrierter Kinect-Hardware gibt. Dem Bericht zufolge handelt es sich dabei um Asus-Geräte, die mit Windows 8 ausgestattet sind. Die Prototypen wurden inoffiziell von Microsoft bestätigt.
Auch bei hmmh gibt es schon konkrete Pläne Kinect einzusetzen. In der Agentur hängen einige Monitore, die derzeit die Belegung der Konferenzräume anzeigen. Diese sollen um viele Funktionen erweitert und zukünftig per Kinect bedient werden können. So soll es möglich sein, mit Gesten durch die verschiedenen Seiten zu navigieren und sich beispielsweise das aktuelle Wetter an den fünf hmmh-Standorten anzeigen zu lassen.
Ich denke, dass Kinect gerade an zentralen Geräten zum Informationsabruf sehr praktisch sein könnte. Auch in Bereichen, in denen man nicht immer die Hände frei hat, um Eingabegeräte zu bedienen (z.B. bei Präsentationen oder in OP-Sälen), wäre Kinect eventuell eine große Erleichterung. Bei der täglichen Arbeit am heimischen Computer oder im Büro kann ich mir den Einsatz von Kinect zwar noch nicht so recht vorstellen, aber vielleicht ergibt sich ja auch hier noch der eine oder andere sinnvolle Verwendungszweck.
*Quelle: W&V HRmarketingblog