
Die Branchenzeitschrift MÖBELMARKT beschreibt in ihrem Artikel den Wandel der Branche. Warum sollte der Nutzer Möbel im Geschäft kaufen, anstatt gemütlich von zu Hause aus zu bestellen. Wie reagieren die Händler?
Für diese Erörterungen wird auch die Studie von hmmh und der HTW Berlin hinzugezogen.
..."Hingegen unterstreicht auch die Studie "Digital Commerce 2013 - Ein Blick auf digitale Händler und vernetzte Konsumenten: Branchen-Check Mode & Möbel" von hmmh multimediahaus AG und HTW Berlin erneut, dass viele der klassischen Möbelhändler bisher nur zögerlich auf die Marktveränderungen reagieren und sich schwer tun, ihre traditionellen Geschäftsmodelle digital zu erweitern.
"Insbesondere junge Start-ups drängen in das Segment, sind finanziell gut ausgestattet und werden weiter expandieren. Es fehlen die großen Kontrahenten, die den digitalen Neulingen mit entsprechendem Renommee, einer gewissen Marktmacht und Sortimentsexpertise im Internet die Stirn bieten. denn inzwischen bereiten sich immer mehr Deutsche online auf ihren Möbelkauf im stationären Geschäft vor oder bevorzugen sogar gleich den Kauf von Einrichtungsgegenständen im Internet", so das Fazit.
Dazu haben hmmh und HTW das Einkaufsverhalten der "Digital Natives" - Leute, die mit dem Web aufgewachsen sind - und der "Digital Immigrants" - Personen, die erst später im Leben den Weg ins Netz gefunden haben - analysiert: Mit alarmierenden Ergebnissen für alle Fachhändler, die exakt diesen Service des bequem von zu Hause aus Informierens und Einkaufens noch immer ignorieren."...
Quelle: MÖBELMARKT 10/2012