BTC GRUPPE
Datum
18.07.12
Branche/Art
Artikel, Über hmmh, Interviews, Medien

Preiswecker für den Wunschpreis

News

Preiswecker für den Wunschpreis

Preisvergleiche per Smartphone-App: Worauf sich der Handel einstellen muss

Auch der Modehandel muss sich mit den Entwicklungen rund um Preisvergleiche per Smartphone-App auseinandersetzen. Diese Ansicht vertritt Thorben Fasching, E-Commerce Experte der Internet-Agentur hmmh multimediahaus, Bremen. Denn: „Grundsätzlich ist für die Konsumenten jedes Produkt für den Preisvergleich interessant.“ Zwar gebe es Produktgruppen wie beispielsweise Unterhaltungselektronik, in denen die Vergleichbarkeit der Produkte und die zu erwartenden Einsparungen im Vergleich zu Bekleidung deutlich hoher sind. Aber: „Ein Preisvergleich per App ist für die Kunden auch im Modehandel ohne weiteres möglich. Insbesondere bei Markenprodukten kann sich der Preisvergleich durchaus lohnen, weil die Produkte von vielen Handlern angeboten werden“, so Fasching weiter.

Ein Preisvergleich per App ist für die Konsumenten sehr bequem, weil sie im stationären Geschäft lediglich den Barcode des Produkts scannen bzw. den Produktnamen oder die EAN eingeben müssen und die App den dazu passenden Preis im Internet heraussucht. „Das Interesse der Konsumenten an Preisvergleichen mit der App im Bereich Bekleidung wird deutlich zunehmen, wenn auch die Daten bzw. Angebote der lokalen Handler abrufbar und vergleichbar sind“, prognostiziert der Experte, zu dessen Kunden auch Unternehmen der Modebranche (u.a. Dodenhof, Carhartt, Gerry Weber, Hessnatur, Laurel) zahlen. Dabei sind auch schnell wechselnde Sortimente grundsätzlich kein Hindernis. Denn die Daten werden von den Internethandlern automatisch an die Suchmaschinen geschickt, so dass Preise theoretisch sofort vergleichbar sind.

Zu den bekannten Internet-Preissuchmaschinen gehören guenstiger.de, preissuchmaschine.de, idealo.de, billiger.de oder evendi.de.

„Deren Apps für Smartphones besitzen meist einen Barcode-Scanner, um Produkte leicht zu identifizieren. Andere Anbieter bzw. Apps wie Barcoo ⁄Woabi oder Shopsavvy haben von Beginn an auf das Smartphone als Endgerät gesetzt. Mit diesen Applikationen können ebenfalls Produkte verglichen und weitere Informationen wie Testberichte abgerufen werden. Ziel der Apps ist es zurzeit vornehmlich, den günstigeren Preis im Internet zu finden und die Nutzer dazu zu treiben, über den Link der Suchmaschine online zu bestellen. Für die Betreiber von Preissuchmaschinen gelten die Apps gegenwärtig zudem als Instrument der Kundenbindung. Denn: „Konsumenten, die überwiegend eine bestimmte Preissuchmaschine im Internet besuchen, nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die App des gleichen Anbieters auf dem Smartphone.“

Quelle: Marketing Berater Ausgabe 06/12, Seite 38

hmmh Agentur für Digital Commerce & Brand Communication
SitemapBTC GRUPPE